Mehr als nur ein Kostenfaktor
Dichtigkeitsprüfung trägt in hohem Maße zum Umweltschutz bei
Verfasst von DiCheck Team
Nahezu 70 Prozent aller deutschen Hausanschlüsse sind sanierungsbedürftig. Schäden an Rohrleitungen werden im Rahmen der Dichtigkeitsprüfung festgestellt und können im Anschluss behoben werden. Eine Tatsache, die es nicht zu unterschätzen gilt, denn undichte Rohrleitungen belasten die Umwelt erheblich.
Liegen undichte Rohrleitungen nämlich ständig oder zeitweilig über dem Grundwasserspiegel, kann aus ihnen Abwasser austreten. Die Folge liegt klar auf der Hand: Boden und Grundwasser werden stetig verunreinigt, wobei häusliche Abwasser natürlich weitaus weniger gefährlich als industrielle Abwasser sind. Dennoch: Geraten fäkale Keime und andere Krankheitserreger ins Grundwasser ist nicht nur die Umwelt, sondern auch der Mensch gefährdet, da aufbereitetes Grundwasser oftmals als Trinkwasser genutzt wird. Zudem macht man sich als Grundstückseigentümer strafbar, wenn man Gewässer verunreinigt.
Verschmutztes Grundwasser, das ins Schmutzwassernetz eindringt, führt zudem zur Überlastung von Kanalnetzen und Kläranlagen und sorgt dafür, dass öffentliche Kläranlagen mit schlechterem Wirkungsgrad arbeiten. Dabei entsteht ein höherer Energiebedarf, der wiederum auch die Umwelt belastet. Von den erhöhten Gebühren, die die Bürger für die Wasserreinigung zahlen müssen, mal abgesehen.
Die Dichtigkeitsprüfung hat also nicht nur den Nachteil Kosten zu verursachen, sondern in erster Linie Vorteile, denn nicht nur die Umwelt sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung wird nachhaltig geschützt.
Kategorie: Dichtheitsprüfung Dichtigkeitsprüfung Grundstücksentwässerung
Kommentar zur Nachricht
Schreiben Sie uns Ihren Kommentar zu dieser Nachricht, wir freuen uns über Ihr Feedback.




