Rohrinnensanierung Keramik

Innenrohrsanierung Keramik

mit Epoxidharz oder einem keramischen Verbundbeschichtungsmaterial ausgekleidet. Innenrohrsanierung: Beschichtungsmaterial Keramikverbund ersetzt Epoxidharzbeschichtung. Die keramische Polymerbeschichtung für Langlebigkeit. Innenrohrsanierung mit Epoxidharz oder Keramikverbund in der privaten Trinkwasserinstallation. Innenrohrsanierung: Nicht alle keramischen Beschichtungen sind gleich.

Verein für Wasserwirtschaft "Pfälzische Mittelrheingruppe" (Pfälzische Mittelrheingruppe)

Für die Renovierung von Trinkwasserrohren wird neben dem Ersatz des gesamten Trinkwasserrohrsystems seit mehreren Jahren ein Renovierungsverfahren mit Epoxidharzbeschichtung oder Keramikverbundverfahren vermarktet. Dabei werden alle Rohrteile von der Innenseite mit Epoxydharz oder Keramikverbund, der ebenfalls Epoxydharz beinhaltet, unterlegt. Mit dieser Broschüre informiert Sie der Zweckverband der Pfälzischen Mitterheingruppe als Ihr Wasserlieferant über die Zulassung der Innenrohrsanierung von Trinkwasserrohren in der Hausinstallation.

Nach unserer Meinung sind Prozeduren zur Innenrohrsanierung mit Epoxydharz oder Keramikverbundwerkstoff nicht Teil der allgemein gültigen technischen Vorschriften. Auch die Unbedenklichkeit dieser Maßnahmen für die Wasserversorgungskunden wird zu Recht bezweifelt. Der Anschlussinhaber (Kunde) und der Vertragsinstallateur (VIU) sind zur Einhaltung der nach § 12 (2) und (4) AWG ( "AVBWasserV") geltenden technischen Vorschriften und der mit dem Errichterausschuss "Mittelhaardt" und dem Fachverband abgeschlossenen Installateurverträge verpflichtet. 2.

17 (1) Die Trinkwasserverordnung schreibt außerdem vor, dass Systeme zur Erzeugung, Behandlung oder Abgabe von Wasser zumindest nach allgemeingültigen technischen Standards ausgelegt, gebaut und betrieben werden müssen. Gibt es für ein bestimmtes Vorgehen - wie hier - keine anerkannte technische Regelung, ist der Wasserlieferant befugt, vom Anschlussinhaber oder der VIU, die das Vorgehen anwenden will, den Beweis zu erbringen, dass es die rechtlichen und amtlichen Vorschriften ebenso wie die den anerkannte technische Regelung entsprechenden Verfahrensweisen einhält.

So lange der erforderliche Beweis nicht vorgelegt wird, darf das Vorgehen nicht angewendet werden. Die Anschlussnehmer und die VIU verpflichten sich daher gegenüber dem Verein "Pfälzische Mittelrheingrupppe", das interne Rohrsanierungsverfahren mit Epoxydharz oder Keramikverbund in Privathaushalten im Versorgungsbereich nicht anzuwenden. Solange nicht nachgewiesen wird, dass diese Vorgänge zumindest den allgemeinen technischen Vorschriften gemäß 12 (2) und (4) der AVBWasser-VO und 17 (1) TrinkV entsprechen.

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