Abwasser Nrw

Abwässer Nrw

Das Wasser ist in der Regel verschmutzt und muss aus hygienischen und ökologischen Gründen als Abwasser entsorgt werden. ist eine Rechtsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, die in der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser (SüwVO Abw) festgeschrieben ist. Damit ist NRW der größte Landesverband im DWA.

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Effektive Abwasserentsorgung ist nicht nur die Voraussetzung für lebende Wässer, sondern auch eine unentbehrliche Infrastruktur für den heutigen Stand der Technik. Der Wasserverbrauch ist in jedem Haus halt alltäglich und ändert seine Beschaffenheit. Im Regelfall ist das Abwasser verunreinigt und muss aus Hygiene- und Umweltgründen als Abwasser entsorgt werden.

Darüber hinaus fallen auch Abwässer in Gewerbe- und Industrieanlagen an. Zu den Abwässern gehören neben häuslichem, gewerblichem und industriellem Abwasser, das in der Alltagssprache als "Schmutzwasser" bekannt ist, auch Niederschlagswasser und Niederschlagswasser, das im Gebiet von Ortschaften oder gepflasterten Gebieten (z.B. Straßen) gesammelt wird. Abwassermenge und Abwasserzusammensetzung in den jeweiligen Siedlungsräumen hängen vom Wasserverbrauch, der Bevölkerungsdichte, den Wohngewohnheiten, der Industrie- und Gewerbenutzung sowie der Niederschlagsmenge ab.

Abwasserentsorgung in Nordrhein-Westfalen hat einen sehr guten Standart im In- und Ausland. Ökologisch intaktes Wasser erfordert eine effektive Abwasserreinigung - hier die Ems. Die Mitgliedsstaaten der EU haben mit der Ratsrichtlinie vom 22. Juni 1991 über die kommunale Abwasserreinigung vereinheitlichte Vorschriften für die kommunale Abwasserreinigung auferlegt.

Darin werden Forderungen an die Abwasserentsorgung, die Ableitung aus städtischen Klärwerken, die Mischwasseraufbereitung und industrielle Abwässer festgelegt. Zugleich wird ein Mindestmaß an Kontrolle der Abwassereinleitung gewährleistet. Außerdem schreibt die Direktive vor, dass alle zwei Jahre ein Statusbericht über den derzeitigen Zustand der sanitären Anlagen vorzusehen ist. Ausgabe des Lageberichts "Entwicklung und Status der Abwasserentsorgung" (Stand 31. 12. 2014) belegt die gelungene Implementierung der EU-Verordnung in Nordrhein-Westfalen und weist zudem auf die derzeitigen Handlungsmöglichkeiten für die Abwasserentsorgung hin.

Schlussfolgerung: Die Vorgaben der EU-Abwasserrichtlinie wurden in ganz Nordrhein-Westfalen durchgesetzt. In dicht besiedelten und hoch industrialisierten Gebieten wie Nordrhein-Westfalen reichen diese europaweiten Mindestvorschriften für die Abwasserbehandlung jedoch nicht aus, um die in ganz Europa gültigen Wasserziele zu verwirklichen. Weniger als 10 % der Gewässer in Nordrhein-Westfalen befinden sich in einem " gutem ökologischem Status ".

Zur notwendigen Gewässerverbesserung und zur Verwirklichung der Zielsetzungen des europäischen und des Bundesrechts ist es daher notwendig, die bisher unternommenen Bemühungen mit allen Akteuren und in allen Bereichen - vor allem auch im Abwasserbereich - zu intensivieren. Der Managementbericht liefert eine ausführliche Basis für die Beurteilung der bevorstehenden Maßnahmenplanungen im Abwasserbereich.

Abwasserentsorgung ist heute mit unterschiedlichen Ansprüchen verbunden. Zur Erreichung der Zielvorgaben der Wasserrahmenrichtlinie ist es erforderlich, den Eintrag von Stoffen aus Kläranlagen weiter zu reduzieren. Energiesparende und ressourcenschonende Verfahren beim Betreiben der öffentlichen Kanalisation sowie die Instandsetzung der öffentlichen und privaten Kanalisation sind weitere Massnahmen, um die Abwasserentsorgung in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu machen. Aus diesem Grund fördert das Landesministerium für Wirtschaft, Mittelstand, Landwirtschaft, Naturschutz und Konsumentenschutz Nordrhein-Westfalen Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit entsprechenden Mitteln (Förderbereich 6 der ResA II-Förderrichtlinie).

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