Abwasserrohr Material

Kanalisationsmaterial

Die verwendeten Materialien sind in der Regel aus Kunststoff oder PVC. Die PE-Schläuche sind mit einer widerstandsfähigen, nahtlosen Folienbeschichtung ausgestattet, die das Material vor Beschädigungen schützt. Auch die Blasenbildung im Material war spürbar. Nach dem Einbringen des gesamten Materials in die Matrize. Werkstoff: EPDM-Sonderqualität, alterungs- und witterungsbeständig.

Hausabflussleitungen und Erdrohre

Die Haushalte produzieren regelmässig viel Abwasser. Aus Abwasserkanälen wie Spülbecken, Badewannen, Duschen, Toiletten oder Waschmaschinen muss das Schmutz- und Betriebswasser in die städtische Kanalisation gelangt sein - sonst würden die Bewohner des Hauses darin "ertrinken". Dazu werden Abwasserleitungen gelegt. Im folgenden Artikel finden Sie Informationen über die heute gebräuchlichsten Werkstoffe zur Herstellung dieser Abflussrohre.

Es wäre für die Natur und die ständige Wasserverfügbarkeit tödlich, wenn Abwasser in den Boden versickert oder in Gewässer abfließt. Aus diesem Grund hat sich wenigstens in den heutigen Industrieländern ein technisch orientierter Kreislauf etabliert, in dem Abwasser in Abwasserkläranlagen eingespeist, aufbereitet und wiederverwendet wird. Über die öffentlichen Kanalisationen gelangen die Abwässer in diese Aufbereitungsanlagen.

Aber auch der Weg von der Hauswasserleitung in die städtische Kanalisation muss durchbrückt werden. Diese erfolgt über ein Hausabflussrohrsystem, das in der Regel in das sogenannte Erdrohr führt. Der Wasserabfluss im Haus und die Erdleitung des Grundstückes sind durch ein mehr oder weniger stark verzweigtkettiges internes Abflussrohrsystem miteinander verknüpft.

Sammelrohre sind horizontale Leitungen, die aus mehreren einzelnen Anschlussleitungen oder aus Fallrohren auffangen. Diese strömen entweder in ein Sammelrohr oder direkt in das Hauptrohr. Meistens sind sie im Boden eingegraben oder laufen innerhalb des Hauses innerhalb der Unterlagsplatte. In den unterkellerten Gebäuden gibt es oft kein Grundrohr in der Decke und statt dessen werden entlang der Decke des Kellers Sammelrohre gelegt, die dann auf der Baustelle zum Grundrohr geführt werden.

Innenliegende Entwässerungsrohre werden heute vorwiegend aus Plastik hergestellt. Seit den 70er Jahren hat sich der Werkstoff Plastik mehr und mehr etabliert, nachdem hochtemperaturfeste Rohrmaterialien - sogenannte Hochtemperaturrohre - auf den Markt drängten. Doch auch für die Hauptleitungen vom Haus zur kommunalen Abwasserkanalisation werden vermehrt Kunststoffleitungen gelegt. Kunststoffabflussrohre haben viele Vorzüge. Der Werkstoff ist leicht, leicht zu befördern und zu montieren, einfach zu bearbeiten und verhältnismäßig preiswert.

Darüber hinaus ist er korrosionsbeständig, resistent gegen viele aggressiven Substanzen im Abwasser, sehr haltbar und weitestgehend recycelbar. Unterirdische Grundleitungen, die hoher Belastung unterliegen (z.B. im Lieferverkehr) und/oder besonders aggressivem Abwasser (z.B. in der Chemieindustrie ), werden heute ebenfalls aus GFK (glasfaserverstärktem Kunststoff) hergestellt. Letztere wird nicht zuletzt durch die sehr glatte Innenwandung der Leitungen favorisiert.

Immer häufiger verdrängen die modernen Plastikrohre die früher weit verstreuten Steinzeugabwasserrohre. Steingut ist wie Plastik sehr haltbar und korrosionsbeständig, völlig feuerbeständig, 100% recyclebar und sehr widerstandsfähig und dichter. Das Keramikprodukt ist jedoch wesentlich schwerwiegender und kostspieliger als Plastik. Daher wird Steingut in der Regel nur dann für Rohrleitungen verwendet, wenn sie auf der Baustelle besonders hohen Beanspruchungen unterliegen.

Als Steingut wird Lehm, Gestein mit einem hohen Anteil an Aluminiumoxid (Schamotte) und Mineralwasser verwendet. Auch die Rohrleitungen sind an der Innenseite und Außenseite verglast. Beton-Abwasserleitungen haben eine lange Tradition, schon die antiken Roemer benutzten den künstlichen Stein fuer ihre Abwasserleitungen. In vielen Großstädten Deutschlands werden bis heute kommunale Kanäle aus Beton oder Eisenbeton hergestellt.

Dies gilt insbesondere bei großen Bauobjekten oder bei hoher Verkehrsbelastung. Beton ist natürlich viel schwerwiegender als Plastik oder GFK. So ist es beispielsweise temperaturfester als Plastik. So können auch Abwässer mit hoher Temperatur ohne Probleme und ohne Verformung transportiert werden. Darüber hinaus ist Beton nicht entflammbar, sehr druckbeständig, permanent fest, korrosionsbeständig und resistent gegen viele aggressiven Abwässer.

Last but not least ist der künstliche Stein haltbar, kann leicht repariert werden, wenn die Rohre beschädigt sind und ist wiederverwertbar.

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